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Interview mit einem Promoter (2/4) – Vorteile und Nachteile der Promotionwelt

In diesem Teil der Interviewreihe mit dem Promoter Kersten Krüper, der sich im ersten Teil näher vorgestellt hatte, berichtet er von seinen Erfahrungen in der Promotionwelt. Dabei geht er näher auf die Vorteile, aber auch Nachteile ein, die er bei Promotionjobs empfindet.

Welche Vorteile bieten Promotionjobs?

Promotionjobs sind die beste Gelegenheit um Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk aufzubauen. Man lernt nicht nur die Mitarbeiter der Promotion- Agenturen kennen, sondern auch Unternehmensentscheider, für die man eine Promotion durchführt. Besonders wenn man sich dabei schon in der Branche bewegt, in der man später gerne als Festangestellter tätig wäre.

Ich zum Beispiel habe für Bacardi als Promoter gearbeitet und durch meine überzeugende Arbeit die Möglichkeit erhalten in dem Unternehmen mein Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums, im Brand Management, zu absolvieren. Fahrtzeitvergütungen und Extras, die vergeben werden, sind ein weiteres Plus.

Aber auch welche Nachteile?

Die Bezahlung kann auch zum Nachteil werden, wenn Agenturen in Verzug geraten und man auf viel Geld lange warten muss. Für das Verfassen von Mahnungen ist man dann auch selbst zuständig. Selbstständigkeit ist in der Promotionbranche sowieso das Stichwort. Ohne die eigene Initiative wird es auch keine Folgeaufträge geben. Die Annahme von Jobs zu organisieren, die Kontakte einzupflegen und auf dem aktuellen Stand zu halten, Rechnungen schreiben etc. All das liegt in der Hand des Promoters selbst. Sozusagen die Back Office Aufgaben.

Ich kann außerdem nur jedem raten, sich der sogenannten „Promolöcher“ bewusst zu sein. Ein Beispielmonat ist der Januar, nachdem die ganzen Weihnachtsfeiern und –aktionen stattgefunden haben. So sollte man also in der Lage sein, sich die die Monate zuvor Geld anzusparen und viele Jobs zu absolvieren, bevor für einige Wochen wenig Neues reinkommt. Ein weiterer Tipp: Sich nicht von den schwarzen Schafen auf dem Markt blenden lassen. Ihr solltet ein Gefühl für seriöse Agenturen bekommen, bei denen ihr im besten Fall auch bleibt.

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